Dschungel Expedition

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Und ab in den Dschungel. Am 4. Juni kämpften sich 67 Kinder, 26 Teamer und 17 weißrussische Gäste den Weg durch Lianen und Schlingpflanzen ins Expeditionslager Bösingfeld. Bis zum 6. Juni wollten sie von hier aus den Dschungel und all seine Bewohner erforschen.
Aber zunächst musste alles vorbereitet werden. Zelte wurden aufgebaut, das Gelände kennen gelernt und Expeditionshüte verteilt. Nach einer stärkenden Mahlzeit beging die Gruppe das erste Dschungelerlebnis ins Dunkel der Nacht. Und die Gefahren des Urwalds ließen auch nicht lange auf sich warten. Mücken und Äste kratzten und bissen die Forscher. Gut, dass zwei qualifizierte Sanitäter das gesamte Zeltlager begleiteten. Jeder Insektenstich wurde behandelt und wenn mal keine Verletzung da war, dann gab es einen Verband mit Kunstblut.
Damit aber nicht zu viele Unglücke auf der Expeditionsreise am Samstag geschehen würden, gaben Professoren (Teamer) den jungen Forschern in Workshops so allerlei Tipps. Überlebenstraining, Untersuchung von Wasser und Tieren, Verpflegung, Erste Hilfe, Kleidung und Expeditionstechnik wurden angeboten. Trotzdem hielt das Unglück nicht von dem Lager ab. Nach dem Mittagessen erkrankten ein paar der Teamer. Die Expeditionsfrischlinge mussten nun im Wald bei den gefährlichen Ureinwohnern die richtigen Kräuter finden und in exakter Rezeptur zu einem Gegenmittel aufkochen. Puhh das war knapp. Die Krankheit konnte besiegt werden, die Ureinwohner wurden der Gruppe zu Freunden und führten sie in ihre Geheimnisse ein. Kleidung, Medizin und Köstlichkeiten waren nur einige der Programmpunkte. Am Abend fand das Feuerfest statt und alle Kinder speisten und tanzten bei Spektakel und Gesang. Und vor dem Zubettgehen mussten alle Jungforscher noch die Kapuzineräffchen im Wald vor den Professoren retten. Der letzte Tag begann wieder mit dem Frühstück, einer Morgenandacht, auf der samstäglichen aufbauend, und dann ging es ans Zelteabbauen. Bevor die Eltern nach dem Mittagessen eintrafen, wurden alle Teilnehmer in einer großen Dschungelprüfung herausgefordert. Erschöpft und um einige Erfahrungen reicher verließen am Nachmittag alle den Dschungel um Bösingfeld.

Imke Bachmann

Autor:Diakon Ingmar Everding

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